Motion von Landrätin Denise Weger betreffend unentgeltlichem Unterricht für Schüler:innen des Kollegiums St. Fidelis während der obligatorischen Schulzeit

Medienmitteilung

Motion von Landrätin Denise Weger betreffend unentgeltlichem Unterricht für Schüler:innen des Kollegiums St. Fidelis während der obligatorischen Schulzeit

Die Motion von Landrätin Denise Weger fordert, dass Schüler*innen des Kollegiums St. Fidelis während der obligatorischen Schulzeit vollständig unentgeltlichen Unterricht erhalten – inklusive Lehrmittel, Schulweg und Exkursionen – um die Chancengleichheit sicherzustellen.

Unentgeltlicher Unterricht für Schülerinnen und Schüler des Kollegiums St. Fidelis

 

Landrätin Denise Weger der Grünliberalen Partei (GLP) Nidwalden hat eine Motion eingereicht, die eine Änderung des kantonalen Mittelschulgesetzes fordert, um den Schülerinnen und Schülern des Kollegiums St. Fidelis während ihrer obligatorischen Schulzeit kostenfreien Unterricht zu gewährleisten.

 

Die Motion verlangt, dass alle Kosten, die während der ersten drei Schuljahre (7. bis 9. Klasse) am Kollegium St. Fidelis anfallen – einschliesslich Lehrmittel, Schulmaterial, Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Exkursionen – vom Kanton übernommen werden. Der Vorstoss zielt darauf ab, die rechtlichen Vorgaben der Schweizer Bundesverfassung, die einen ausreichenden und unentgeltlichen Unterricht für alle Kinder und Jugendlichen vorsieht, vollständig umzusetzen. Die aktuelle Praxis am Kollegium St. Fidelis entspricht dieser Vorgabe nicht.

 

Landrätin Denise Weger betont die Bedeutung dieser Motion: «Es ist entscheidend, dass wir die Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Derzeit müssen Familien für die Kosten notwendiger Schulmaterialien und den Schulweg ans Kollegi selbst aufkommen. Mit dieser Änderung des Gesetzes möchten wir sicherstellen, dass im Kanton Nidwalden auch die gymnasiale Bildung für alle zugänglich ist, unabhängig von der eigenen finanziellen Situation.» Gemäss Weger sei ab der 10. Klasse eine Unterstützung über das Stipendiengesetz abgedeckt, falls die wirtschaftlichen Verhältnisse die Deckung der Kosten nicht zulassen.

 

Die GLP hofft auf breite Unterstützung der Motion im Landrat und setzt sich damit für eine faire und zugängliche Bildung auf allen Stufen in Nidwalden ein. Mit diesem Vorstoss stärkt die Partei die Chancengleichheit im Kanton.

 

Die vollständige Interpellation kann hier heruntergeladen werden.