Ab dem 1. August 2025 wird den Klassenlehrpersonen an Volksschulen eine zusätzliche Entlastungslektion gewährt, womit die Gesamtzahl auf zwei Stunden pro Woche steigt. Diese Anpassung ist ein entscheidender Schritt, um die Arbeitsbelastung zu mindern und die pädagogische Qualität zu sichern.
Die GLP Nidwalden setzt sich zudem für eine konsistente Anwendung dieser Regelung an allen Bildungseinrichtungen ein. Insbesondere am Gymnasium fordern wir, ebenfalls zwei Entlastungsstunden pro Woche einzuführen. Der aktuelle Vorschlag, der lediglich die Einführung einer Entlastungsstunde während der ersten drei Jahre bzw. eine halbe Entlastungsstunde während der letzten drei Jahre vorsieht, halten wir angesichts der realen Anforderungen, die an unsere Lehrkräfte gestellt werden, für unzureichend.
Landrätin Denise Weger, Co-Präsidentin der GLP Nidwalden, äussert sich dazu: „Unsere Lehrpersonen stehen täglich vor grossen Herausforderungen. Es ist unsere Pflicht, ihnen die notwendigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen, damit sie ihren Beruf unter den besten Bedingungen ausüben können. Die vorgeschlagenen Änderungen reflektieren unser Engagement für das Wohl unserer Bildungseinrichtungen und das unserer engagierten Lehrkräfte.“
Darüber hinaus schlägt die GLP vor, dass die Erhöhung der Entlastungslektionen am Gymnasium bereits ab dem 1. August 2025 eingeführt wird – und nicht erst ein Jahr später. Die aktuelle Situation an den Gymnasien erfordert eine raschere Entlastung der Lehrpersonen. Zudem setzen auch die Gemeinden diese Lektionen an Volksschulen bereits ab August 2025 um. Daher sollte das Gymnasium zeitgleich von dieser Entlastung profitieren können. Die Verzögerung bis 2026, wie vom Regierungsrat vorgeschlagen, ist aus Sicht der GLP nicht nachvollziehbar.
Schliesslich begrüsst die GLP die Einführung von 0,25 Entlastungslektionen für die Berufsfachschule, was eine weitere wichtige Unterstützung für das Lehrpersonal darstellt.
Die Umsetzung dieser notwendigen Anpassungen gewährt den Lehrkräften mehr Unterstützung und sichert eine gerechtere Arbeitsbelastung.