Interpellation von Landrat Matthias Christen betreffend Verdichtungskurse zwischen Stans, Bahnhof – Pilatuswerke – Buochs, Fadenbrücke sowie Stans, Bahnhof – Buochs, Fadenbrücke

Medienmitteilung

Interpellation von Landrat Matthias Christen betreffend Verdichtungskurse zwischen Stans, Bahnhof – Pilatuswerke – Buochs, Fadenbrücke sowie Stans, Bahnhof – Buochs, Fadenbrücke

Die Interpellation von Landrat Matthias Christen fordert Klarheit darüber, wie der Regierungsrat die Verdichtungskurse auf der Seelinie verständlicher, besser kommuniziert und attraktiver gestalten will, um die ursprünglich beabsichtigten Verbesserungen tatsächlich zu erreichen.

Interpellation zu unklaren Verdichtungskursen auf der Seelinie: GLP fordert Verbesserungen

 

Landrat Matthias Christen, Co-Präsidium der Grünliberalen Partei Nidwalden, hat eine Interpellation zu den neuen Verdichtungskursen auf der Buslinie zwischen Stans, Ennetbürgen und Buochs eingereicht. Die seit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2024 zusätzlich eingesetzten Kurse sollen eigentlich die Seelinie entlasten und den Entwicklungsschwerpunkt Fadenbrücke besser erschliessen. Doch laut Christen sorgen sie bei der Bevölkerung eher für Verwirrung als für Entlastung.

 

In der Interpellation wird der Regierungsrat um Auskunft gebeten, wie die Bevölkerung über das neue Angebot informiert wurde, welche Sofortmassnahmen zur Attraktivitätssteigerung geplant sind und welche Optimierungen im kommenden Fahrplan vorgesehen werden können.

 

«Viele Fahrgäste sind frustriert, weil Verbindungen im Online-Fahrplan nicht korrekt angezeigt werden oder Busse plötzlich wenden, ohne dass dies irgendwo ersichtlich ist», sagt Matthias Christen. «Das ist weder benutzerfreundlich noch fördert es den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr.»

 

Besonders kritisch beurteilt Christen die fehlende Übersichtlichkeit bei den Liniennummern sowie die unzureichende Information an den Haltestellen. Zusätzlich führen Lücken im digitalen Fahrplanangebot dazu, dass teils zwei Tickets gekauft werden müssen – mit unnötigen Mehrkosten.

 

Mit der Interpellation soll erreicht werden, dass das Angebot klarer kommuniziert, benutzerfreundlich gestaltet und das Potenzial zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs in den Nidwaldner Seegemeinden ausgeschöpft wird.

 

Die vollständige Interpellation kann hier heruntergeladen werden.