GLP Nidwalden unterstützt «Helvetia ruft!»

Medienmitteilung

GLP Nidwalden unterstützt «Helvetia ruft!»

Am 24. Januar 2026 fand die dritte Ausgabe von «Helvetia ruft!» im Rathaus in Stans statt – einer überparteilichen Bewegung. Rund 60 Frauen fanden den Weg in den Nidwaldner Landratssaal. Es wurde auf ein zentrales Anliegen aufmerksam gemacht: den nach wie vor tiefen Frauenanteil im Nidwaldner Kantonsparlament. Die GLP Nidwalden unterstützt «Helvetia ruft!» und setzt sich für einen höheren Frauenanteil im Parlament ein. Gleichstellung ist ein grundlegendes Anliegen der Partei.

Am 24. Januar 2026 fand die dritte Ausgabe von «Helvetia ruft!» im Rathaus in Stans statt – einer überparteilichen Bewegung. Rund 60 Frauen fanden den Weg in den Nidwaldner Landratssaal. Es wurde auf ein zentrales Anliegen aufmerksam gemacht: den nach wie vor tiefen Frauenanteil im Nidwaldner Kantonsparlament. Die GLP Nidwalden unterstützt «Helvetia ruft!» und setzt sich für einen höheren Frauenanteil im Parlament ein. Gleichstellung ist ein grundlegendes Anliegen der Partei.

 

Organisiert wurde der Anlass von der überparteilichen Bewegung «Helvetia ruft!», die mit
Vertreterinnen aus allen Nidwaldner Parteien Frauen für politisches Engagement gewinnen möchte.
Unter dem Titel «Wir brauchen dich – Frauen ins Rathaus» rief die Veranstaltung dazu auf, mehr
Frauen für politische Ämter zu motivieren und zu vernetzen.

 

Im Zentrum stand eine Podiumsdiskussion mit Frauen aus unterschiedlichen politischen Ebenen und
Parteien, moderiert von der ehemaligen SRF-Redaktorin Mirjam Breu. Zu den
Podiumsteilnehmerinnen zählten Regierungsrätin Therese Rotzer (Mitte), die Landratskandidatinnen
Sandra Lüthi (FDP) und Wibke Oppermann (Grüne), Jsabel Joller (SVP, Gemeinderätin Ennetmoos),
Fabienne Weger (GLP, Laienrichterin) sowie Valentina Achermann (SP, Grossrätin und Stadträtin
Bern).

 

Politisches Engagement bietet Frauen Chancen
Besondere Aufmerksamkeit galt den kommenden Landratswahlen vom 8. März 2026. Der Anlass
hatte zum Ziel, Frauen nachhaltig für politisches Engagement zu ermutigen. Dass Luft nach oben
besteht, zeigen die Zahlen klar: Aktuell sind lediglich 16 der 60 Landratsmitglieder Frauen, was knapp
27 Prozent entspricht.

 

Bei den Landratswahlen 2026 kandidieren 80 Frauen – was bei total 220 Kandidierenden einem
Anteil von 36 Prozent entspricht. Entscheidend sei jedoch, so die Organisatorinnen, nicht nur die
Anzahl Kandidatinnen, sondern auch deren Platzierung auf den Wahllisten. So sei es wichtig, Frauen
nicht lediglich als «Listenfüllerinnen» einzusetzen, sondern für starke Listenplätze zu motivieren.

 

In der Diskussion wurden auch Herausforderungen wie die Vereinbarkeit von Politik, Beruf und
Familienarbeit thematisiert. Die anwesenden Kandidatinnen machten Mut und berichteten von
positiven Erfahrungen. Gleichzeitig wurde betont, dass Frauen nicht «für die Quote», sondern für
ihre Kompetenzen und ihre Arbeit gewählt werden möchten.

 

Der Anlass machte deutlich: Politisches Engagement bietet Frauen die Chance, Gesellschaft und
Lebensräume aktiv mitzugestalten.

 

Einsatz für Gleichstellung
Auf der politischen Agenda der GLP Nidwalden wird das Thema Gleichstellung grossgeschrieben. Für
die Wahlen motivierte die Partei zahlreiche Frauen zu einer Kandidatur für den Landrat.
Landrätin Denise Weger, Co-Präsidentin der GLP Nidwalden, ist im Organisationskomitee der
«Helvetia ruft!»-Bewegung in Nidwalden: «Der heutige Frauenanteil im Landrat zeigt klar: Es braucht
noch mehr Engagement, um echte Gleichstellung zu erreichen. «Helvetia ruft!» setzt genau hier an
und ermutigt Frauen, ihre Kompetenzen und Erfahrungen in die Politik einzubringen.»