Obwohl die GLP Nidwalden das Anliegen der Umweltverantwortungsinitiative teilt, erachtet sie die Umsetzung innert zehn Jahren als zu radikal und kontraproduktiv. «Wir mÃŒssen Lösungen zusammen mit der Wirtschaft finden», betonte Landrat Matthias Christen, Co-PrÀsident der GLP Nidwalden. Die Partei ist ÃŒberzeugt, dass eine pragmatische und kooperative Herangehensweise bessere Resultate erzielt, um den laufenden Bestrebungen im Bereich Umweltschutz nicht zu schaden.Â
Â
Die Mitgliederversammlung nutzte zudem die Gelegenheit, Pascal Gabriel fÃŒr seine langjÀhrige Arbeit im Vorstand zu danken. Gabriel, der sich kÃŒnftig neuen Herausforderungen widmen möchte, hat als GrÃŒnder der Jung GLP Nid- und Obwalden wesentlich zur Etablierung der Mutterpartei in Nidwalden beigetragen.Â
Â
Nach der Parolenfassung folgte eine PrÀsentation der Steinag Rozloch AG. Roger Schmid, CEO der Steinag Rozloch AG, und Adrian Forrer, Nachhaltigkeitsverantwortlicher der MÃŒller Steinag Gruppe, prÀsentierten das Unternehmen. Die Steinag produziert Beton fÃŒr verschiedene Einsatzbereiche und hat sich mit dem Ziel der «EnkelfÀhigkeit» der Nachhaltigkeit verschrieben. In ihrer Firmenphilosophie legt die Steinag Wert auf Transparenz und Vertrauen. Dennoch stellen sie fest, dass innovative und nachhaltige Produkte wie Recycling-Beton noch nicht die gewÃŒnschte Marktnachfrage erreichen. «Leider werden heute noch oft alte Produkte bevorzugt, obwohl die neuen Lösungen leistungsfÀhig und umweltfreundlicher sind sowie preislich mit den etablierten Produkten mithalten», erlÀuterte Schmid. Mit einer aktiven Kommunikationsstrategie setzt sich das Unternehmen dafÃŒr ein, diese innovativen AnsÀtze bekannter zu machen.Â
Die GrÃŒnliberale Partei Nidwalden bedankt sich bei der Steinag Rozloch AG fÃŒr die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke.Â