GLP Nidwalden fasst nationale Parolen für die Abstimmungen vom 8. März 2026

Medienmitteilung

GLP Nidwalden fasst nationale Parolen für die Abstimmungen vom 8. März 2026

Die GLP Nidwalden hat an ihrer Mitgliederversammlung vom vom 5. Februar 2026 die Parolen zu den nationalen Abstimmungsvorlagen gefasst, die am 8. März 2026 zur Abstimmung kommen.

Die Mitglieder sprachen sich klar für das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung aus. Die Vorlage wurde von Niculin Joss, Leiter Parteientwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung der GLP Schweiz, vorgestellt. Die GLP Nidwalden sieht in der Individualbesteuerung einen wichtigen Schritt hin zu mehr Gleichstellung, da die heutige Benachteiligung von Zweitverdienenden aufgehoben wird. Zudem sorgt sie für mehr Fairness und Einfachheit im Steuersystem und schafft wirtschaftliche Chancen, weil zusätzliche Arbeitskräfte für den Schweizer Arbeitsmarkt gewonnen werden können.

 

Zur Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» fassten die Mitglieder die Nein-Parole. Die GLP Nidwalden anerkennt zwar die Bedeutung der Klima- und Energiewende, ist jedoch der Ansicht, dass die gesetzlichen Grundlagen bereits bestehen und die Schweiz auf diesem Weg schon erfolgreich unterwegs ist. Kritisch gesehen wird insbesondere, dass Steuermittel statt des Verursacherprinzips eingesetzt würden und die Schuldenbremse durch einen Klimafonds untergraben werden könnte.

 

Ebenfalls einstimmig abgelehnt wurde die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)». Aus Sicht der GLP Nidwalden würde diese Initiative den Service Public gefährden, die sprachregionale Ausgewogenheit schwächen, den Medienmarkt destabilisieren und die politische Einflussnahme auf die SRG begünstigen.

 

Auch zur Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)» sowie zum dazugehörigen direkten Gegenentwurf beschlossen die Mitglieder die Nein-Parole. Der Schweizer Franken sei nicht gefährdet, eine zusätzliche Verankerung in der Verfassung sei nicht notwendig. Die GLP Nidwalden setzt auf Technologieoffenheit und Fortschritt, statt auf das Festschreiben bestehender Systeme. In der Stichfrage sprachen sich die Mitglieder für den Gegenentwurf aus.

 

Die GLP Nidwalden engagiert sich weiterhin für eine liberale, nachhaltige und zukunftsorientierte Politik und ruft zur aktiven Teilnahme an den Abstimmungen vom 8. März 2026 auf.

 

Hier kannst du den Artikel in der Nidwaldner Zeitung lesen.