Volksinitiative für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert («Initiative für eine Zukunft»)
Die Mitglieder der GLP Nidwalden lehnen die Volksinitiative aus liberalen Gründen grossmehrheitlich ab. Eine steuerfinanzierte Klimapolitik würde den attraktiven Wirtschaftsstandort Schweiz gefährden. Die Partei setzt stattdessen auf wirksame Anreize und Lenkungsabgaben, welche Innovationen fördern und ökologische Ziele effizienter erreichen.
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Volksinitiative «Für eine engagierte Schweiz» (Service-citoyen-Initiative)
Für diese nationale Initiative fasst die GLP Nidwalden die Ja-Parole. Die Initiative fördert Verantwortungsbewusstsein und Solidarität und vermittelt wertvolle Kompetenzen, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zugutekommen. Sie wirkt der zunehmenden Individualisierung entgegen und stärkt das Bewusstsein, dass Engagement für die Gemeinschaft ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft ist. Die Vorlage wurde von David Limacher, Mitglied der Geschäftsleitung der GLP Schweiz, vorgestellt.
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Kantonale Volksinitiative «Ja zur Unabhängigkeit – Verwaltungsratsmandate regeln»
Für die kantonale Initiative fasst die GLP Nidwalden eine deutliche Ja-Parole. Die Vorlage wurde vom Initianten Landrat Alexander Huser (Grüne Nidwalden) präsentiert. Die GLP-Mitglieder unterstützen das Anliegen, da Verwaltungsratsmandate von Regierungsmitgliedern Interessenkonflikte zwischen öffentlichem Interesse und wirtschaftlichen Partikularinteressen schaffen können. Solche Mandate sind nicht im Interesse des Kantons, sondern primär der betroffenen Unternehmen, und wirken nicht vertrauensfördernd gegenüber der Bevölkerung.
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Budget 2026 bestätigt
Zum Abschluss der Versammlung genehmigten die Mitglieder das Budget 2026 der GLP Nidwalden einstimmig.