Medienmitteilung: GLP fordert kantonalen Ausgleich für gekürzte J+S-Beiträge – Förderung von Kindern und Jugendlichen sichern

Medienmitteilung

Medienmitteilung: GLP fordert kantonalen Ausgleich für gekürzte J+S-Beiträge – Förderung von Kindern und Jugendlichen sichern

Die GLP Nidwalden positioniert sich wie folgt zu, Postulat der Landräte Alexander Huser und Matthias Christen

Die Grünliberale Partei (GLP) Nidwalden unterstützt das eingereichte Postulat der Landräte Alexander Huser und Matthias Christen, das den Regierungsrat auffordert, mögliche Kürzungen der Bundesmittel im Jugend+Sport-Programm (J+S) ab 2026 mit kantonalen Beiträgen zu kompensieren. Ziel ist es, den Fortbestand und die Zugänglichkeit der Angebote für Kinder und Jugendliche im bisherigen Umfang zu sichern. 

 

Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat angekündigt, die J+S-Beiträge ab 2026 um 20 Prozent zu kürzen. Diese Einschnitte gefährden wichtige Sport- und Lageraktivitäten, die gerade in Nidwalden von zahlreichen Vereinen, Jugendgruppen und Freiwilligen mit grossem Engagement getragen werden. Ohne Unterstützung drohen höhere Teilnahmegebühren, was besonders Kinder und Jugendliche aus finanziell weniger gut gestellten Familien trifft. 

 

„J+S ist nicht nur Bewegungsförderung – es ist gelebte Integration, Persönlichkeitsbildung und Freiwilligenarbeit. Wenn der Bund spart, darf der Kanton die jungen Menschen nicht im Stich lassen“, betont Landrat Matthias Christen, Co-Präsident der GLP Nidwalden. 

 

Das Postulat fordert den Regierungsrat auf, mögliche Ausgleichsmechanismen zu prüfen – etwa über den kantonalen Sportfonds – und darzulegen, wie ein sozial gerechter Zugang zu J+S-Angeboten weiterhin gewährleistet werden kann. Die GLP Nidwalden ist überzeugt: Investitionen in die Jugend zahlen sich langfristig für Gesellschaft, Gesundheit und Zusammenhalt aus.